Deutschland im September 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Wirtschaft
Die deutsche Wirtschaft im September 2026 wurde von der Neuaufstellung bei Volkswagen bestimmt. Zu Monatsbeginn kündigte der Konzern an, vier deutsche Standorte stillzulegen und später zu schließen und bis Ende des Jahrzehnts bis zu 50.000 Stellen abzubauen; einige Berichte nennen insgesamt 100.000 bis 2030. Der Aufsichtsrat billigte den Plan am 4. September, der auch die Modellpalette bis 2035 halbiert und die Marke Seat beendet. Vertreter des Betriebsrats forderten den Erhalt der vier bedrohten Standorte und erwogen rechtliche Schritte. Volkswagen will sein Werk Osnabrück zu einem Rüstungsstandort für Komponenten des israelischen Iron-Dome-Systems umbauen und hat 16 Milliarden Euro für Stellenabbau und Schließungen vorgesehen. Am 18. September senkte der Konzern nach einer Abschreibung von mehreren Milliarden Euro auf Porsche seine Gewinnprognose für 2026 und erwartet nun eine Marge von etwa einem Prozent. Am 25. und 26. September rief er wegen eines Lenkungsdefekts zwischen rund 2,1 und 4 Millionen Fahrzeuge zurück, fast eine Million davon in Deutschland. Am 30. September kündigte er an, fast alle Tarifverträge zum Jahresende zu beenden, betroffen sind mehr als 100.000 Beschäftigte.
Zweites Thema waren die Kraftstoffpreise. Benzin erreichte den höchsten Stand seit März 2022 und etwa 3 Euro pro Liter. Bundeskanzler Friedrich Merz sagte am 15. September, seine Regierung müsse handeln, lehnte eine Übergewinnsteuer ab, und am 19. September beschloss die Regierung einen Kraftstoffrabatt. Der Bundestag verabschiedete am 25. September im beschleunigten Verfahren einen Tankrabatt, der noch die Zustimmung des Bundesrats braucht. Zudem wuchs die Sorge über niedrige Gasspeicher vor dem Winter; am 28. September lag der Füllstand bei 57 Prozent, und VNG erklärte die Versorgung im Winter für gesichert.
Weitere Entwicklungen: Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen erreichte am 14. September ein 15-Jahres-Hoch, Industrieproduktion und Exporte gingen zurück, und die Vereinigten Arabischen Emirate kündigten ein Investitionsprogramm von 40 Milliarden Euro für Deutschland an. BASF legte ein Übernahmeangebot über 10,3 Milliarden Euro für Evonik vor, das Evonik am 28. September ablehnte.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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