Nordische Länder im Februar 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Wirtschaft
Im Februar 2026 wurde die Wirtschaftsberichterstattung über die nordischen Länder von der Pharmaindustrie angeführt. Am 24. Februar erklärte Novo Nordisk, die US-Listenpreise für sein Abnehmmittel Wegovy und sein Diabetesmedikament Ozempic um bis zu 50 % zu senken; die Senkungen sollen 2027 in Kraft treten. Das Unternehmen erklärte, der Schritt reagiere auf den wachsenden Druck wegen der Kosten der Behandlungen. Die Pharmaindustrie wurde zudem als wichtiger Treiber des aktuellen Wirtschaftswachstums in Dänemark genannt, und einer Umfrage zufolge liegt Dänemark bei der Nutzung künstlicher Intelligenz vor den anderen europäischen Ländern.
Umstrukturierungen und Produktmeldungen folgten. Pandoras neuer Vorstandschef wendet sich Platinschmuck zu, um die Abhängigkeit von schwankenden Silberpreisen zu verringern. Volvo Cars meldete für den Zeitraum November bis Januar einen Absatzrückgang von 7 % und ruft weltweit 40.000 elektrische SUV wegen eines möglichen Batteriebrandrisikos zurück; das neue Elektro-SUV XC70 kam auf den deutschen Markt. Maersk kündigte an, bis zu 1.000 Büromitarbeiter zu entlassen, die schwedische Bank SEB streicht 500 Stellen in Frankreich und verlagert Forschung und Entwicklung nach Asien, und Foodora beendet die Essenslieferung in Finnland.
Kapitalmärkte und Großaufträge bildeten eine weitere Gruppe. Ein Ausverkauf bei Softwareaktien gefährdete den geplanten Börsengang des norwegischen Softwareunternehmens Visma in London im Umfang von 19 Milliarden Euro. Das finnische Quantencomputer-Unternehmen IQM will an die US-Börse. Siemens und Stadler gewannen einen Auftrag im Wert von einer Milliarde Euro für Lieferung und Wartung von Elektrozügen für die dänische Staatsbahn DSB, und eine neue Bahnverbindung soll Malmö und Oslo über Göteborg verbinden.
Auch Energie und die weitere Region spielten eine Rolle. Ein US-Gericht hob eine Aussetzung für die US-Offshore-Windprojekte von Ørsted auf, und die Arbeiten an einem zweiten dänischen Projekt durften wieder aufgenommen werden. In Grönland drängten Abgeordnete auf ein Gesetz zur Prüfung ausländischer Investitionen und verwiesen auf Vorbehalte gegenüber US-Investoren, und Frankreich und Kanada eröffneten diplomatische Vertretungen in Nuuk. Moskau warnte die Färöer-Inseln wegen der Umsetzung antirussischer Sanktionen, und der schwedische Außenminister nannte die Blockade eines EU-Kredits für die Ukraine durch Ungarn „illogisch“.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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