Nordische Länder im Januar 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Wirtschaft
Im Januar 2026 wurden die Wirtschaftsmeldungen aus den nordischen Ländern von einem Handelsstreit zwischen den USA und Europa um Grönland bestimmt. Am 16. Januar drohte Präsident Donald Trump Ländern mit Zöllen, die ein US-Vorhaben zur Kontrolle des Gebiets nicht unterstützten, und am 17. Januar kündigte er neue Zölle von 10 Prozent auf acht europäische Staaten an und verwies dabei auf deren Ablehnung. Die Europäische Union warnte vor Schäden für die transatlantischen Beziehungen. Am 18. und 19. Januar bereitete sie Vergeltungszölle auf amerikanische Waren im Wert von rund 93 Milliarden Dollar vor; sie werde sich nicht erpressen lassen, hieß es, und rief zugleich zur Deeskalation auf. Trump drohte außerdem mit 200 Prozent Zoll auf französischen Wein. Die EU setzte die Ratifizierung eines Handelsabkommens mit den USA aus und erwog eine „Handelsbazooka“. Am 21. Januar nahm Trump die Zolldrohung vor seiner Reise zum Weltwirtschaftsforum in Davos zurück, und am 22. Januar kündigte er einen neuen Rahmen für Verhandlungen über Grönland an. Die Arbeit der EU am umfassenderen Handelsabkommen blieb zum Monatsende ausgesetzt.
Die Finanzmärkte bewegten sich mit dem Streit. Europäische und US-Aktien fielen, und Gold erreichte am 19. Januar ein Rekordhoch; am 20. Januar verlor der Dow Jones mehr als 600 Punkte, und der Dollar schwächte sich ab. Nach dem Rückzug der Drohungen erholten sich die Aktien, und Gold gab nach. In Dänemark boykottierten Verbraucher per App US-Produkte. Schwedens Finanzminister bezeichnete die Wirtschaft des Landes als „Trump-sicher“, und Schweizer Analysten äußerten Pessimismus wegen der Spannungen.
Daneben gab es weitere Unternehmens- und Wirtschaftsmeldungen. Ericsson kündigte den Abbau von rund 1.600 Stellen in Schweden an, etwa 12 Prozent der dortigen Belegschaft. In Finnland gab es so viele Insolvenzen wie seit 30 Jahren nicht, während finnische Unternehmen wie Kemira und Metso Zuversicht für den chinesischen Markt äußerten und China und Finnland ihre Handelsbeziehungen vertiefen wollen. Maersk nahm nach einer Waffenruhe den Verkehr durchs Rote Meer wieder auf, ein US-Richter erlaubte Equinor den Neustart seines Offshore-Windprojekts in New York, und der Finanzinvestor EQT vereinbarte die Übernahme von Coller Capital für bis zu 3,7 Milliarden Dollar.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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