Russland im Februar 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Wirtschaft
Die russische Wirtschaft war im Februar 2026 von der Verschiebung im Ölhandel geprägt. Am 2. Februar gab Präsident Donald Trump eine Handelsvereinbarung mit Indien bekannt; Premierminister Narendra Modi habe zugesagt, kein russisches Öl mehr zu kaufen, und die US-Zölle auf indische Waren sollten auf 18 Prozent sinken. Am 7. Februar unterzeichnete er eine Anordnung, die einen Zoll von 25 Prozent aufhob. Der Kreml erklärte, keine offizielle Mitteilung aus Indien erhalten zu haben, und indische Vertreter sagten, Ölimporte und das Handelsabkommen seien getrennte Fragen. Indische Raffinerien schränkten Berichten zufolge ihre Käufe ein, während Chinas Importe russischen Rohöls auf einen Rekord zusteuerten. Die russischen Öl- und Gaseinnahmen sollten im Februar im Jahresvergleich um die Hälfte sinken, und russisches Öl wurde mit dem größten Abschlag seit 2023 gehandelt. Die Zentralbank senkte ihren Leitzins auf 15,5 Prozent.
Das zweite Thema war die Kontrolle der Online-Kommunikation. Roskomnadzor begann am 10. Februar, Telegram wegen Nichteinhaltung der Datengesetze zu drosseln, und Kremlsprecher Dmitri Peskow bestätigte den Schritt. Am 12. Februar sperrte Russland WhatsApp und bewarb eine staatlich unterstützte Alternative. Vertreter erklärten später, Telegram habe rund 150.000 Löschanträge ignoriert, eine vollständige Sperre stehe aber nicht zur Debatte, dann, Telegram könne im April gesperrt werden; berichtet wurde auch über eine Prüfung, den Dienst zur extremistischen Organisation zu erklären. Am 20. Februar unterzeichnete Putin ein Gesetz, das Telekommunikationsanbietern erlaubt, auf Verlangen des FSB die Kommunikation zu unterbrechen.
Sanktionen und Energiestreitigkeiten mit Europa bildeten ein drittes Thema. Die EU legte am 6. Februar ihr 20. Sanktionspaket vor, das auf russisches Öl zielt, doch am 22. und 23. Februar blockierte Ungarn neue Sanktionen und EU-Mittel für die Ukraine unter Verweis auf einen Streit über den Öltransit durch die Druschba-Pipeline. Ungarn und die Slowakei erklärten, die Ukraine blockiere die Lieferungen; Russland teilte Ungarn mit, die Schäden an der Pipeline seien behoben. Ungarn und die Slowakei kündigten an, Diesellieferungen an die Ukraine einzustellen. Die EU fand bei der G7 keine Unterstützung für Beschränkungen für russisches Öl.
SpaceX deaktivierte von russischen Truppen in der Ukraine genutzte Starlink-Terminals; ein hochrangiger russischer Vertreter räumte ein, sie seien seit zwei Wochen ausgefallen. Am 28. Februar wurden russische Flüge in den Iran, nach Israel und nach Dubai ausgesetzt oder beeinträchtigt.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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