Daily brief
Russlands Außenminister Sergej Lawrow erklärte, eine diplomatische Lösung des Ukraine-Konflikts sei weiterhin möglich, warf westlichen Ländern jedoch vor, neue Zugeständnisse von Moskau zu fordern. Er bezeichnete europäische Aussagen über mögliche Kontakte mit Russland als unseriös und sagte, er verstehe die Ergebnisse des G7-Gipfels in Évian nicht. Lawrow merkte zudem an, dass Frankreich und Großbritannien Vertreter zu Gesprächen nach Moskau entsandt hätten und Russland bei der Lösung des Konflikts keine bestimmten Zugeständnisse machen werde.
Dmitri Medwedew, stellvertretender Vorsitzender des russischen Sicherheitsrates, verurteilte westliche Länder für die Stationierung von Militärstützpunkten auf fremden Territorien und bezeichnete ihre Sanktionen gegen Russland als illegal. (ongoing coverage)
Russland forderte Länder öffentlich auf, den Internationalen Strafgerichtshof zu verlassen.
Der stellvertretende Vorsitzende der Partei Jabloko wurde wegen Telegram-Beiträgen zu 7 Jahren Haft verurteilt.
Russland kündigte an, die baltischen Staaten wegen Diskriminierung russischsprachiger Menschen zu verklagen.