Daily brief
Italien steht vor einer sich verschärfenden Energiekrise, da der Iran-Krieg die Gasversorgung unterbricht; hohe Energiekosten dominieren die Diskussionen auf einem EU-Gipfel in Zypern. Die OECD warnt, dass der Energieschock das italienische Wachstum in den nächsten zwei Jahren belasten wird. Der italienische Industriesektor ist gefährdet, und laut DFP droht der italienischen Wirtschaft 2027 eine Rezession, falls der Konflikt anhält. Ministerpräsidentin Meloni sagt, Italien könne eine Haushaltsabweichung nutzen, während Wirtschaftsminister Giorgetti anmerkt, dass Italiens solide Fundamentaldaten die Auswirkungen der veränderten Lage begrenzt hätten.
Zypern und Griechenland heben neue Investitionsmöglichkeiten hervor; der auf Zypern ansässige IT-Distributor Asbis verzeichnet im März Umsatzwachstum auf 462 Millionen Dollar, und die Börse Zyperns notiert 50 Millionen Euro in neuen Schatzanweisungen.
Die US-Investmentfirma Eaton Vance reduziert ihre Beteiligung an der Bank of Cyprus.
Das Mailänder Technologieunternehmen Bending Spoons wählt laut Quellen Banken für eine US-Notierung im Wert von 20 Milliarden Dollar aus.
Malta plant den Bau einer Stadtbahnlinie, die den Flughafen mit St. Paul’s Bay verbindet, während die Hochgeschwindigkeitsstrecke Madrid-Málaga den Betrieb am 30. April wieder aufnimmt.