Daily brief
Italien bestellte den russischen Botschafter ein, nachdem ein TV-Moderator eine Schimpftirade gegen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni gerichtet hatte, was italienische Empörung auslöste. Meloni sah sich zudem mit Repatriierungen konfrontiert und ernannte neue Unterstaatssekretäre für Justiz und Parlamentsbeziehungen. Das EU-Vertragsverletzungsverfahren gegen Italien bleibt bestehen, nachdem das Defizit 2025 bei 3,1 % lag.
Die spanische rechtsextreme Vox und die konservative Volkspartei (PP) erzielten einen regionalen Regierungspakt in Aragonien mit nationalistischen Schwerpunkten, während Vox auch in einer regionalen Koalition mit der PP wieder an die Macht kam.
Der ukrainische Präsident Selenskyj wird an einem informellen EU-Gipfel auf Zypern teilnehmen.
Die EU drohte damit, die Finanzierung der Biennale in Venedig wegen der Rückkehr Russlands im Jahr 2026 zu kürzen.
Griechenland wies Irans Behauptung zurück, sein Frachtschiff festgesetzt zu haben.