Ukraine im Juni 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Politik
In der Ukraine war im Juni 2026 die Friedensdiplomatie zwischen Kiew und Moskau die zentrale Geschichte des Monats. Am 4. Juni veröffentlichte Präsident Wolodymyr Selenskyj einen offenen Brief, in dem er Wladimir Putin zu Verhandlungen aufrief und erklärte, die Ukraine sei zu einer umfassenden Waffenruhe bereit. Putin sagte, Russland sei offen dafür, den Krieg friedlich zu beenden, aber nur unter Bedingungen. Als Selenskyj am 5. Juni ein persönliches Treffen vorschlug, sagte Putin, es habe „keinen Sinn“. Europäische Staats- und Regierungschefs trafen Selenskyj am 7. und 8. Juni in London und einigten sich auf fünf Prinzipien für Verhandlungen. Am 9. Juni sagte Selenskyj, Roman Abramowitsch habe eine Botschaft von Putin überbracht. Am 15. und 16. Juni bot er Putin ein Treffen beim G7-Gipfel in Frankreich oder in den Vereinigten Staaten an, wo Donald Trump ihn separat traf; Sergej Lawrow nannte das Angebot eine „Show der Härte“. Bis zum 29. Juni erklärte der Kreml, seine Bedingungen hätten sich seit 2024 nicht geändert und Putin prüfe die neuen Vorschläge der Ukraine „sorgfältig“.
Ein Streit mit Polen war das zweite Thema. Nachdem Selenskyj Angehörige der Ukrainischen Aufständischen Armee geehrt hatte, die Polen als Kollaborateure der Nationalsozialisten betrachtet, entzog Polen ihm am 19. Juni den Orden des Weißen Adlers. Kutschma, Juschtschenko und Poroschenko gaben ihre eigenen Auszeichnungen zurück, und Ministerpräsident Donald Tusk nannte den Streit einen „strategischen Fehler“. Selenskyj blieb der Wiederaufbaukonferenz in Danzig fern. Am 30. Juni erklärte Polen, die Ukraine könne der EU nicht beitreten, solange sie Stepan Bandera ehre.
Der EU-Beitritt war das dritte Thema. Ungarn hob am 3. Juni nach einer Einigung über Minderheitenrechte sein Veto auf, und die EU eröffnete am 15. Juni in Luxemburg formell das erste Verhandlungscluster mit der Ukraine und Moldau. Die EU-Staaten waren in der Frage eines beschleunigten Beitritts uneins, und Friedrich Merz sagte, die Ukraine könne im Krieg nicht beitreten. Am 5. Juni verabschiedete das US-Repräsentantenhaus gegen Trumps Einwände ein Hilfspaket mit neuen Sanktionen gegen Russland.
Das letzte Thema war Belarus. Selenskyj setzte Alexander Lukaschenko ein Ultimatum von einer Woche, das der Kreml „absolut aggressiv“ nannte. Lukaschenko schilderte am 25. Juni sein Treffen mit Selenskyjs Gesandten, und Xi Jinping und Putin bekundeten ihm am 29. Juni ihre Unterstützung.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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