Daily brief
Iran kündigte an, nach einer 60-tägigen Verhandlungsfrist Gebühren für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu erheben und mit neuen Regeln den Weg für Mautgebühren zu ebnen. Die Ölpreise schwankten stark aufgrund widersprüchlicher Berichte über die US-iranischen Friedensgespräche, wobei die Preise bei Optimismus auf einen Deal fielen und bei verschobenen Gesprächen wieder anstiegen. Die Volatilität wirkte sich auf die Aktienmärkte aus: Der pakistanische PSX stürzte um über 1.800 Punkte ab, während Schwellenländeraktien mit Inkrafttreten des Deals ein Rekordhoch erreichten. Tanker, darunter japanische Schiffe, fuhren nach der Vereinbarung aus, doch trotz steigender Öllieferungen wuchsen die Fragen zu Irans Transitbedingungen.
Ein Experte warnte, dass Trumps vorgeschlagener 300-Milliarden-Dollar-Investitionsfonds für Iran aufgrund des bestehenden Sanktionsgesetzes gegen die IRGC 'nahezu unmöglich' sein könnte.
Iran betonte den Ausbau der Hafen- und Transitbeziehungen mit Kasachstan, wie die IRNA berichtete.
Japanische Unternehmen warnten nach dem US-Iran-Abkommen vor einer neuen Normalität für Lieferketten.