Daily brief
Iran hat einen von den USA vorgeschlagenen 15-Punkte-Waffenstillstandsplan formell abgelehnt und als 'maximalistisch und unvernünftig' bezeichnet. Stattdessen legte Teheran fünf eigene Bedingungen für ein Kriegsende vor. Die USA schicken Berichten zufolge weitere Truppen in die Region, während sie gleichzeitig auf Verhandlungen drängen.
Iran kündigte an, die strategisch wichtige Straße von Hormuz für 'nicht-feindliche' Öltanker wieder zu öffnen, was eine wichtige globale Engpassroute entspannte und die Ölpreise sinken ließ.
Das Weiße Haus warnte Iran, die USA seien bereit, 'die Hölle loszulassen', sollte keine Einigung erzielt werden. Iranische Beamte bestritten öffentlich, dass Verhandlungen mit den USA stattfänden.
Pakistan hat angeboten, Gespräche zwischen den USA und Iran in Islamabad auszurichten. IAEA-Chef Rafael Grossi bestätigte unterdessen, dass alle Inspektoren der Behörde das Land verlassen haben.
Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez warnte, ein Krieg mit Iran wäre 'weitaus schlimmer' als der Irak-Konflikt 2003, und kritisierte israelische Handlungen in der Region.