Daily brief
Iran beschuldigte die USA, von Stützpunkten in Kuwait und Bahrain aus Angriffe auf einen Öltanker und die Insel Qeschm gestartet zu haben. US-Außenminister Marco Rubio erklärte, der Oberste Führer Irans sei 'zunehmend' mit seinem Sohn Mojtaba Khamenei im Austausch. Trump sagte, er würde Khamenei gerne treffen, bestätigte, dass er Netanjahu 'verrückt' genannt habe, und erklärte zugleich, die Gespräche mit Iran seien positiv und ein Durchbruch möglich. Ägypten verurteilte iranische Angriffe auf Bahrain und einen Angriff auf den Flughafen von Kuwait als 'gefährliche Eskalation'. Die Hisbollah lehnte einen Teilabkommen ab, während Trump Iran mitteilte, die Zeit sei abgelaufen.
Iran wies 'überzogene Forderungen' in den Gesprächen zurück, während Trump eine schriftliche Atomkonzession von Iran forderte und behauptete, Iran sei bereit, auf Atomwaffen zu verzichten.
Die Außenminister Irans und Saudi-Arabiens sprachen über regionale Deeskalation, während Indien Iran aufforderte, 'Zivilisten nicht zu treffen', nachdem ein tödlicher Angriff in Kuwait einen indischen Staatsbürger getötet hatte.
US-Abgeordnete verabschiedeten ein Gesetz zur Beendigung des Krieges mit Iran, während finanzielle Entschädigungen zu einem zentralen Streitpunkt in einem möglichen Abkommen wurden.
Netanjahu nannte Trump nach dessen Beleidigung seinen 'besten Freund', und Irans Parlamentssprecher erklärte, die Ära der Bedrohung Irans ohne Kosten sei vorbei.