Daily brief
Präsident Donald Trump hat den Iran gewarnt, die USA würden 'sehr entschlossen handeln', sollte das Land Demonstranten hinrichten, und behauptete, 'Hilfe sei unterwegs'. Unabhängig davon meldete eine in den USA ansässige Menschenrechtsgruppe mindestens 2.571 Tote bei den Protesten, eine Zahl, die auch Aktivisten mit über 2.500 angeben. Die Gruppe wies darauf hin, dass KI-generierte Videos eine unabhängige Überprüfung der Opferzahl erschweren.
Donald Trump behauptete zudem, die USA seien informiert worden, dass der Iran die Tötung von Demonstranten eingestellt habe und keine Hinrichtungen geplant seien, trotz anhaltender Drohungen aus Teheran und der Schuldzuweisung an ausländische Infiltration für die Todesfälle.
Die französische Außenministerin Catherine Colonna erklärte, die Niederschlagung der Proteste im Iran könnte die gewalttätigste in dessen jüngerer Geschichte sein.
Ein Faktencheck-Bericht weist darauf hin, dass KI-generierte Inhalte und veraltete Fotos die Öffentlichkeit über regierungsnahe Kundgebungen im Iran in die Irre führen.
Kostenloser Zugang zum Satelliteninternetdienst Starlink wird als möglicher Wendepunkt für iranische Demonstranten angesehen, die ihre Botschaft verbreiten wollen.