Israel im Januar 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Gesellschaft
Die israelische Gesellschaft war im Januar 2026 von der Lage der Palästinenser im Westjordanland und im Gazastreifen sowie von innerstaatlichen Spaltungen geprägt. Am 7. Januar sagte der UN-Menschenrechtskommissar, die israelische Politik im Westjordanland führe zu Verhältnissen, die einer Apartheid ähnelten, und ein UN-Bericht vom 8. Januar erklärte, Israel „ersticke“ die Palästinenser. Israel veröffentlichte neue Ausschreibungen für Siedlungen und Enteignungsbescheide, verstärkte Zwangsräumungen in Ostjerusalem, und Berichte beschrieben Angriffe von Siedlern auf Beduinengemeinden, bei einem davon wurden 13 Menschen verletzt. Gemeinden erklärten, sie seien durch den Druck von Siedlern vertrieben worden.
Der Wehrdienst war der größte innenpolitische Streit. Ultraorthodoxe Demonstranten stießen am 4. Januar vor einem Einberufungsbüro in Jerusalem mit der Polizei zusammen, und am 6. und 7. Januar wurde ein Jugendlicher getötet, als ein Bus Demonstranten erfasste; der Fahrer wurde wegen Mordes angeklagt. Am 15. Januar marschierten Tausende in Jerusalem gegen ein geplantes Gesetz, das ultraorthodoxe Männer weiterhin vom Dienst befreien würde. Arabische Bürger Israels demonstrierten und bereiteten eine Kundgebung in Tel Aviv gegen die Gewaltkriminalität in ihren Gemeinden vor.
Hilfe und internationale Organisationen waren ein weiteres Thema. Israel untersagte 37 internationalen Hilfsorganisationen die Arbeit im Gazastreifen und wies Ärzte ohne Grenzen an, ihre Tätigkeit dort einzustellen; Oxfam weigerte sich, Israel Angaben zu seinen palästinensischen Mitarbeitern zu machen. Am 20. und 21. Januar rissen israelische Behörden das UNRWA-Gelände in Ostjerusalem ab, was elf Staaten verurteilten. Israel ordnete außerdem die Schließung eines UNRWA-Ausbildungszentrums im Westjordanland an. Am 27. Januar gelangte erstmals seit zwei Jahren Schulmaterial in den Gazastreifen. Die Leiche der letzten Geisel wurde am 28. Januar beigesetzt, und am 30. Januar erkannte Israel die Zahl von rund 70.000 Toten der Gesundheitsbehörden in Gaza als im Wesentlichen zutreffend an.
Die Regierung ging auch gegen Medien und Kritik vor. Sie veröffentlichte einen 52-seitigen Bericht, der Haaretz vorwirft, den Staat zu diffamieren, was die Zeitung zurückwies, und verfolgte einen Plan, deren Artikel aus Schulprüfungen zu verbannen. Israel sperrte die Websites von Al Jazeera und Al Mayadeen für 90 Tage. Die Knesset verabschiedete ein Gesetz, das Absolventen palästinensischer Hochschulen die Lehrtätigkeit an staatlichen Schulen untersagt. Der Dirigent Zubin Mehta sagte Konzerte in Israel ab.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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