Palästina im Juli 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Sicherheit
In Palästina nahm im Juli 2026 die Gewalt im Westjordanland zu. Am 11. Juli sagte der US-Kongressabgeordnete Ro Khanna, bewaffnete israelische Siedler hätten ihn bei einem Besuch Anfang des Monats festgehalten. Am 24. Juli forderte eine Schießerei nahe der Siedlung Havat Gilad zwischen fünf und sechs Tote, darunter ein oder zwei Israelis und vier Palästinenser; Finanzminister Bezalel Smotrich verlangte, Israel solle die volle Kontrolle über das Gebiet übernehmen. Israelische Kräfte nahmen danach bei Razzien im gesamten Gebiet mindestens 70 Palästinenser fest, und Verteidigungsminister Israel Katz kündigte eine Ausweitung der Einsätze an. Palästinensischen Berichten zufolge setzten Siedler Moscheen, Autos und Ackerland in Brand, und die UN erklärten, die Siedlergewalt habe einen Höchststand erreicht. Bis zum 28. Juli hatte Katz der Armee befohlen, ein Flüchtlingslager zu übernehmen.
Im Gazastreifen gingen die israelischen Angriffe trotz der Waffenruhe weiter. Palästinensische Rettungskräfte meldeten am 15. Juli mindestens 13 Tote innerhalb von 24 Stunden, und die gemeldete Zahl der Toten stieg vom 13. Juli mit 73.231 auf 73.317 am 25. Juli. Israel begann mit dem Bau eines kilometerlangen Erdwalls im Gazastreifen, der nach Angaben der Armee das von ihr kontrollierte Gebiet abtrennt, und am 21. Juli töteten seine Angriffe eine sechsköpfige Familie. Das israelische Militär erklärte, es habe mehrere Hamas-Kommandeure getötet, am 26. Juli auch den Leiter der Hamas-Polizei im Norden des Gazastreifens. Am 28. und 29. Juli trafen Angriffe eine Moschee und Zelte für Vertriebene in Gaza-Stadt; die Armee gab an, in der Moschee seien Waffen gelagert worden.
Die Hamas ernannte am 20. Juli Khalil al-Hayya zu ihrem Anführer. Am 27. Juli bildete sie ein Komitee zur Erfassung ihrer Waffen, und am 30. Juli erklärten palästinensische Quellen, sie habe zugestimmt, Waffen abzugeben, aber nicht an Israel. Das israelische Kabinett stimmte am 27. Juli vorläufig einer internationalen Truppe von etwa 200 Soldaten im Gazastreifen zu, während ein US-Plan für eine weitaus größere Truppe bis zum 10. Juli auf 10 bis 20 Soldaten geschrumpft war. Am 30. Juli lehnte der UN-Sicherheitsrat nach einem US-Veto eine palästinensische Resolution für eine Vollmitgliedschaft ab.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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