Daily brief
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat einen umstrittenen Staatsanwalt im Zuge einer größeren Kabinettsumbildung zum neuen Justizminister ernannt. Bei der Umbildung wurde auch der Innenminister ausgetauscht. Die Ernennung wird als Festigung der richterlichen Kontrolle unter der Exekutive gewertet.
Der türkische Präsident Erdogan erklärte, die Streitigkeiten mit Griechenland über die Ägäis und das östliche Mittelmeer seien komplex, aber lösbar, kurz vor einem geplanten Besuch des griechischen Ministerpräsidenten Kyriakos Mitsotakis.
Der Irak bestellte den türkischen Gesandten wegen Äußerungen zur PKK ein, während das türkische Außenministerium erklärte, Kommentare von Außenminister Hakan Fidan zum Irak seien verzerrt worden, und bekräftigte die Unterstützung für die irakische Souveränität.
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu traf sich mit Präsident Donald Trump im Weißen Haus, wobei Netanyahu eine gemeinsame Haltung zum Iran anstrebte.
US-Justizminister Merrick Garland verteidigte den Umgang seines Ministeriums mit Dokumenten zum Fall Jeffrey Epstein.