Daily brief
Die Türkei hat ihre juristischen und rhetorischen Schritte gegen den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu verschärft. Ein Istanbuler Staatsanwalt reichte eine Anklage gegen Netanyahu und 34 weitere Personen wegen eines tödlichen Angriffs auf einen Gaza-Hilfskonvoi im Oktober 2024 ein und fordert fast 5.000 Jahre Haft. Präsident Recep Tayyip Erdogans Büro wies Netanyahus kritische Äußerungen als Reaktion auf die unverblümte Haltung der Türkei im Gaza-Konflikt zurück. Parallel dazu traf eine US-Delegation unter Vizepräsident JD Vance zu Gesprächen im Iran ein, während eine dritte Runde der US-iranischen Verhandlungen in Pakistan endete und Expertenteams den Textaustausch fortsetzen.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sprachen über die Lage in der Ukraine.
Das irakische Parlament wählte Nizar Amidi zum neuen Präsidenten des Landes.
Dschibutis Präsident Ismail Omar Guelleh wurde mit knapp 98 Prozent der Stimmen wiedergewählt.
Papst Franziskus rief in seiner Osterbotschaft zur Beendigung von Kriegen auf.