Europäische Union im September 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Politik
Die Europäische Union stand im September 2026 im Zeichen eines Vorschlags, Kanada zu ihrem ersten assoziierten Mitglied zu machen. Am 13. und 14. September sagte der kanadische Premierminister Mark Carney, Kanada wolle eine „einzigartige Allianz“ mit der EU, aber keine Mitgliedschaft. Am 16. September erklärte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, die EU wolle Kanada als ersten assoziierten Mitgliedstaat, und forderte einen „Europäischen Sicherheitsrat“. Carney unterstützte die Idee am Tag darauf in einer Rede vor dem Europäischen Parlament in Straßburg und sagte, sie mache Kanada zu einem besseren Partner der USA. Präsident Trump nannte den Vorschlag einen „feindseligen Akt“ und brachte Zölle gegen Kanada ins Spiel. Die Gespräche über die Bedingungen einer assoziierten Mitgliedschaft liefen bis Monatsende weiter.
Russland war das zweite Thema. Nach einem gescheiterten Drohnenangriff nahe dem Flughafen Leipzig bestellte die EU am 2. September den russischen Botschafter ein; Kaja Kallas sprach von „staatlich gelenktem Terrorismus“, und deutsche Behörden brachten zwei Verdächtige mit Moskau in Verbindung. Die EU bereitete ein Sanktionspaket vor. Am 21. September verurteilte die EU die russische Duma-Wahl als Abstimmung ohne echten Wettbewerb, und am 28. September berieten die Minister über Ukraine-Hilfe und eine Nato-ähnliche gemeinsame Antwort auf hybride Angriffe. Elf Mitgliedstaaten forderten Mehrheitsentscheidungen in der Außenpolitik, und Kallas verwarf eine geplante Beratergruppe für Verteidigung nach Einwänden aus Frankreich und Deutschland. Von der Leyen besuchte am 7. September Grönland, und die EU sagte der Insel 200 Millionen Euro zu, während es Spannungen mit Washington gab.
Erweiterung und Balkan bildeten einen dritten Strang. Die Beerdigung von Ratko Mladić in Belgrad löste Kritik der EU aus, ein Kommissar sagte einen Besuch in Serbien ab; serbische Vertreter bezeichneten die Zeremonie als private Familienangelegenheit. Von der Leyen sagte, die Ukraine, Moldau und der Westbalkan rückten näher an die EU heran, und Frankreich bot Montenegro Hilfe an. In der spanischen Exklave Ceuta gab die EU Soforthilfe, und das Europäische Parlament billigte eine Mission.
Im Vereinigten Königreich sagte Premierminister Andy Burnham am 29. September, der Brexit gehöre hinterfragt, und am 30. September, ein Wiedereintritt in die EU sei eine Option. Macron und Spaniens Pedro Sánchez erklärten, sie würden das Land willkommen heißen. Deutschland und fünf weitere Staats- und Regierungschefs drängten auf einen schlankeren EU-Haushalt, und die EU verurteilte zudem die Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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