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Die Sahelzone wird vom gescheiterten Putschversuch in Niger und seinen Folgen dominiert, wobei die Junta die Kontrolle zurückgewinnt, während Algerien Kampfjets entsendet, begleitet von grenzüberschreitenden Spannungen zwischen Tschad und Sudan sowie Malis Bemühungen um Aussöhnung mit Algerien.
Redaktionell kuratierte Konflikte und Rivalitaeten, an denen Sahelregion beteiligt ist. Klappen Sie ein Panel auf, um die einzelnen Konfliktpunkte darin zu sehen.
Die Sahelzone und das Tschadseebecken als zusammenhängende Konfliktzone: dschihadistischer Aufstand, Tuareg-Separatismus in Nordmali, Militärregierungen, die nach aufeinanderfolgenden Putschen ihre Macht festigen, der Wettstreit um Frankreichs Nachfolge als Sicherheitspatron der Region und der Bruch der Beziehungen zu Paris.
Redaktionelle Haltung der Quellen, die diesen Monat am meisten ueber Sahelregion berichten.
Die Sahel-Wirtschaft verlagert sich hin zu staatlich kontrollierter Rohstoffförderung, da Niger eine ehemals von Orano betriebene Uranmine an ein Staatsunternehmen vergibt und die Sahel-Staaten eine milliardenschwere Goldpipeline starten. Infrastrukturprojekte wie die Schließung der alten Nigerbrücke für Reparaturen signalisieren laufende Entwicklungsbemühungen.
Die politische Instabilität ist akut: Nigers Junta sieht sich einem Putschversuch gegenüber, und der Tschad erhöht die Alarmstufe nach einem mutmaßlichen grenzüberschreitenden Angriff aus dem Sudan. Mali und Algerien streben eine Aussöhnung an, während der nigerianische Politiker Atiku verspricht, Niger, Mali und Burkina Faso zurück in die ECOWAS zu führen.
Sicherheit ist das beherrschende Thema: Nigers Präsidentenpalast und Flughafen wurden von meuternden Soldaten angegriffen, die Junta beansprucht danach die Kontrolle. Algerien entsendet Kampfjets nach Niger, um weitere Angriffe zu verhindern, während Mali die Freilassung von 82 Soldaten und einen Dschihadistenangriff mit mindestens zehn getöteten Soldaten meldet.
Gesellschaftliche Belastungen zeigen sich in einem Cholera-Ausbruch im Tschad mit 13 Toten und 240 Infizierten sowie Protesten in Niger gegen Entführungen, die eine Autobahn blockierten. Die Zwangsrekrutierung von 40 Journalisten durch die Junta in Burkina Faso verdeutlicht die Erosion der Pressefreiheit.
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