Andenregion im Juni 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Politik
Die Präsidentschaftswahl in Kolumbien bestimmte im Juni 2026 das Geschehen in der Andenregion. Der politische Außenseiter und Anwalt Abelardo de la Espriella, bekannt als "El Tigre", führte im ersten Wahlgang und traf in einer Stichwahl auf Senator Cepeda. Vor der Wahl versprach er engere Beziehungen zu den Vereinigten Staaten, nachdem Präsident Donald Trump ihn unterstützt hatte. Am 5. Juni warf der kolumbianische Präsident Gustavo Petro den USA vor, sich mit Drogenhändlern zu verbünden, und Demokraten in den USA warfen Trump vor, sich in die Wahl einzumischen. Die Stichwahl fand am 21. Juni statt. De la Espriella gewann mit hauchdünnem Vorsprung, Cepeda focht das Ergebnis an, und es folgte eine Neuauszählung Stimme für Stimme. Am 24. Juni, nachdem eine rechtliche Anfechtung abgewiesen worden war, räumte Cepeda seine Niederlage ein. Trump gratulierte dem Sieger und sagte, er werde ein großartiger Präsident sein. De la Espriella wird mit Javier Milei und Nayib Bukele verglichen.
In Bolivien hielten die Proteste und Straßenblockaden den ganzen Monat an. Am 3. Juni versprach ein neuer Verteidigungsminister, die Blockaden zu räumen, und das Parlament verabschiedete ein Gesetz, das den Einsatz von Truppen gegen Demonstranten erlaubt. Am 20. Juni rief Präsident Rodrigo Paz wegen der Blockaden den Ausnahmezustand aus, Stunden nachdem eine Einigung erzielt worden war, den Streik zu beenden und die Blockaden aufzuheben. Die Regierung Trump unterstützte den Ausnahmezustand und verwies auf Brüche unter Anhängern eines früheren Staatschefs. Spaniens früherer Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero wurde beschuldigt, 200.000 Euro angenommen zu haben, um Einfluss auf Bolivien zu nehmen.
In Peru lag Keiko Fujimori Mitte Juni bei der Stimmenauszählung knapp vorn, hatte am 24. Juni einen nicht mehr einzuholenden Vorsprung und wurde am 30. Juni als Siegerin der Präsidentschaftsstichwahl bestätigt. Der Präsident des Landes gratulierte ihr und bot Zusammenarbeit an. In Ecuador wurde das Militär angewiesen, sich für das Verschwinden von vier Kindern zu entschuldigen. Brasiliens Lula und Mexikos Sheinbaum verteidigten angesichts des Drucks der Trump-Regierung den Grundsatz der Nichteinmischung.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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