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Die USA unter Trump führen eine eskalierende wirtschaftliche und politische Belagerung gegen Kuba durch, die sich auf die Unterbrechung der Ölversorgung konzentriert, während Kubas Regierung unter Díaz-Canel die US-Forderungen trotzig zurückweist und die Gesellschaft einer humanitären Krise und einer neuen Auswanderungswelle gegenübersteht.
Januar 2026
Woche vom 26. Jan., im Vergleich zum 12-Wochen-Durchschnitt
Kubas Wirtschaft steht aufgrund einer konzertierten US-Blockade ihrer Ölversorgung vor einem unmittelbaren Brennstoffkollaps. Trump unterzeichnete eine Anordnung, die Zölle auf Länder erlaubt, die Öl an Kuba verkaufen, und Mexikos Pemex stellte Lieferungen unter US-Druck ein, sodass Kuba nur noch Ölreserven für 15 bis 20 Tage hat. Die Bedrohung ist existenziell und wird als 'Ölbelagerung' dargestellt, die das Land lahmlegen könnte.
Die US-kubanischen Beziehungen sind von direkten US-Drohungen und kubanischer Trotzreaktion geprägt. Trump warnt Kuba, einen Deal zu machen oder mit Konsequenzen zu rechnen, deutet einen Regimewechsel an und teilt einen Vorschlag, dass Rubio Kubas nächster Führer werden könnte. Kubas Díaz-Canel weist diese Drohungen zurück, erklärt, es gebe derzeit keine Gespräche mit den USA, und dass 'uns niemand Vorschriften macht'.
Die Sicherheitsspannungen sind hoch, wobei die USA eine Seeblockade zur Unterbindung kubanischer Ölimporte erwägen und europäische Botschaften Evakuierungspläne aktivieren. Die Periode sah auch die Folgen der Todesfälle kubanischer Kämpfer in Venezuela, mit der Rückführung der Überreste von Soldaten, sowie Berichte über ein Pentagon-Gerät, das mit dem Havanna-Syndrom in Verbindung gebracht wird.
Die kubanische Gesellschaft befindet sich in einem Zustand der Verzweiflung und Mobilisierung, wobei die dominante Spannung zwischen dem Drang zur Auswanderung und trotzigem Nationalismus liegt. Einwohner sagen, das Leben sei unmöglich und die einzige Option sei die Ausreise, was eine neue Auswanderungswelle auslöst, während andere gegen US-'Imperialisten' demonstrieren und die Überreste im Ausland getöteter Soldaten empfangen.