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Kuba erlebt eine sich zuspitzende Krise aus Energiekollaps und US-Druck: Die Regierung von Miguel Díaz-Canel wirft Washington 'politischen Völkermord' vor, während das US-Außenministerium Kuba als Terror-Hochburg bezeichnet und militärische Optionen prüft. Die Wirtschaft befindet sich im freien Fall, da spanische Hotelketten abziehen und drei Viertel der Hotels geschlossen sind, während nächtliche Proteste gegen Stromausfälle auf wachsende innenpolitische Unruhen hindeuten.
Juli 2026
Woche vom 6. Juli, im Vergleich zum 12-Wochen-Durchschnitt
Kubas Wirtschaft befindet sich in einer akuten Krise: Das nationale Stromnetz kollabierte im Juli dreimal und verursachte landesweite Blackouts, da der Treibstoff unter der US-Blockade knapp wird. Spanische Hotelketten haben das Land verlassen, und drei Viertel der Hotels sind geschlossen, was den Tourismussektor lahmlegt.
Die Beziehungen zwischen den USA und Kuba befinden sich auf einem konfrontativen Höhepunkt: Das Außenministerium bezeichnet Kuba als Bedrohung und Terror-Hochburg, während Präsident Díaz-Canel den USA 'politischen Völkermord' vorwirft und erklärt: 'Wir haben keine Angst vor Krieg.' China sichert feste Unterstützung zu, und der Besuch einer US-Kongressdelegation zeigt die zunehmende Polarisierung.
Die USA verschärfen ihre Sicherheitsvorwürfe gegen Kuba und behaupten Spionage, Unterstützung für linken Terrorismus sowie Hilfe für Iran und Hamas. Berichte über militärische Planungen der USA, einschließlich Szenarien mit Tausenden von Soldaten, deuten auf ein erhöhtes Bedrohungsumfeld hin.
Die dominante Spannung ist die Energiekrise: Wiederholte landesweite Blackouts haben Nachtproteste in Havanna ausgelöst und einen Dissidenten ins Exil getrieben. Während die Regierung versucht, das Stromnetz am Laufen zu halten, wird beschrieben, dass Ärzte Kuba 'am Leben erhalten'.