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Die Regierung Sheinbaum treibt eine innenpolitische Agenda voran, während sie zunehmende wirtschaftliche Spannungen mit China und anhaltende Kartellgewalt bewältigt, vor dem Hintergrund wachsender öffentlicher Besorgnis über Umweltschäden und Todesfälle von Migranten.
März 2026
Woche vom 16. März, im Vergleich zum 12-Wochen-Durchschnitt
Top-Quellen über Mexiko
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Die Wirtschaft ist von Währungsvolatilität und einem aufkeimenden Handelsstreit mit China geprägt. Der Peso schwächte sich nach einem überraschenden Leitzinssenkung der Zentralbank deutlich ab, und China hat Vergeltungsmaßnahmen gegen mexikanische Zollerhöhungen angedroht, was zu geplanten Handelsgesprächen führte. Gleichzeitig verfolgt die Regierung nationale Unterstützungsmaßnahmen für die Transportbranche und fordert Geschäftsinvestitionen in Nuevo León.
Die Politik wird von der Verabschiedung einer abgespeckten Wahlreform und einem konsequenten außenpolitischen Fokus auf Kuba dominiert. Der Senat verabschiedete die von Präsidentin Sheinbaum vorgelegte Reform, die auch die Entscheidungen ihrer Regierung gegen Oppositionskritik verteidigte. Die Regierung, unterstützt von Ex-Präsident AMLO, hat wiederholt zu finanzieller Unterstützung für Kuba aufgerufen und US-Kuba-Gespräche begrüßt.
Die Sicherheitslage wird weiterhin von gewalttätigen Kartellaktionen mit großer Wirkung und grenzüberschreitenden Strafverfolgungsoperationen bestimmt. Bei einem Überfall auf ein Kartell in Sinaloa wurden mindestens 11 Menschen getötet, und ein Anführer der ecuadorianischen Verbrechergruppe Los Lobos wurde in Mexiko-Stadt festgenommen. Die Behörden nahmen zudem einen der meistgesuchten Flüchtlinge des FBI in Mexiko fest, während die Regierung die Sicherheit für die WM 2026 verstärkt.
Die Gesellschaft konzentriert sich vor allem auf Umweltproteste und Migrantentragödien. Eine schwere Ölpest hat 630 km der Golfküste verseucht und öffentliche Empörung ausgelöst. Gleichzeitig hat der Tod eines mexikanischen Einwanderers in US-Gewahrsam die Präsidentin veranlasst, Protestaktionen anzukündigen, was die akute bilaterale Spannung über das Wohlergehen von Migranten unterstreicht.