Daily brief
Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz traf in Peking mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping zusammen, wobei beide Seiten den Wunsch äußerten, die Zusammenarbeit zu stärken und die Partnerschaft auf eine neue Ebene zu heben. Merz bat China Berichten zufolge, seinen Einfluss im Zusammenhang mit dem Konflikt in der Ukraine geltend zu machen. Der Besuch, zu dem eine Delegation von Wirtschaftsvertretern gehört, zielt darauf ab, Handels- und Sicherheitsfragen zwischen den beiden großen Volkswirtschaften zu besprechen.
China und Deutschland haben eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht, in der sie sich zur Vertiefung der gegenseitig vorteilhaften Zusammenarbeit verpflichten.
Ein chinesischer Gesandter erklärte, Chinas Position zur Ukraine-Krise sei offen, klar und konsequent, und beschuldigte die USA, mit Verleumdungsversuchen eine Blockkonfrontation provozieren zu wollen.
Chinas Außenminister erklärte, die internationale Gemeinschaft müsse Japans neue militaristische Schritte entschlossen zurückweisen.
China äußerte sich zu einem russischen Geheimdienstbericht über ukrainische Atomwaffen und bekräftigte seinen Aufruf zu einer politischen Lösung der Krise.