Daily brief
Berichte aus den USA, Großbritannien, den Philippinen und Australien beschreiben neue Vorwürfe und Festnahmen im Zusammenhang mit mutmaßlicher chinesischer Spionagetätigkeit. Laut Wall Street Journal verdächtigen US-Beamte China, für einen Einbruch in ein FBI-Überwachungsnetzwerk verantwortlich zu sein. In Großbritannien hörte ein Gericht, Einwanderungsbeamte hätten angeblich 'für China gearbeitet', und die Wohnung eines Journalisten wurde im Zuge einer Spionageermittlung durchsucht. Auf den Philippinen wurden drei Filipinos und drei mutmaßliche chinesische Spione festgenommen; ein Sicherheitsbeamter erklärte, solche Aktivitäten habe es schon vor einem Abkommen von 2024 gegeben.
Schiffe im Golf geben sich als chinesisch aus, um Angriffe bei der Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu vermeiden; eine Analyse des CSIS argumentiert, dass angesichts regionaler Spannungen dort 'niemand' mehr leicht durchkomme.
Australien warf einem chinesischen Militärhubschrauber unsicheres Fliegen vor, wodurch ein australischer Seahawk-Hubschrauber Ausweichmanöver fliegen musste; China bezeichnete Australiens Operationen im Gelben Meer als 'provokativ'.
China hat die Häufigkeit seiner Militärflüge in sensible Gebiete nahe Taiwan verringert, ein Schritt, den Analysten rätselhaft finden, da er mit möglichen Komplikationen für Chinas Position durch einen Iran-Konflikt unter Trump zusammenfällt.