Indien im Februar 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Politik
Im Februar 2026 war Indiens Politik vom Besuch von Premierminister Narendra Modi in Israel geprägt. Er traf Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Präsident Isaac Herzog, sprach als erster indischer Premierminister vor der Knesset und verurteilte den Terrorismus. Beide Länder unterzeichneten mehr als ein Dutzend Abkommen zur Vertiefung der Verteidigungs- und Wirtschaftsbeziehungen und für ein Freihandelsabkommen. Die oppositionelle Kongresspartei kritisierte den Besuch, und Israels Opposition drohte, die Rede zu boykottieren. Ende des Monats forderte Indien seine Staatsbürger im Iran und in Israel nach einem israelischen Angriff auf Teheran auf, sich bei den Botschaften zu registrieren und Vorsicht walten zu lassen, und Außenminister S. Jaishankar sprach mit seinem iranischen Amtskollegen.
In der Nachbarschaft gewann die Bangladesh Nationalist Party von Tarique Rahman die Wahl in Bangladesch mit deutlichem Vorsprung. Modi und der Kongress-Vorsitzende Mallikarjun Kharge gratulierten ihm, Modi sagte Unterstützung für ein demokratisches und inklusives Bangladesch zu, und Lok-Sabha-Sprecher Om Birla überbrachte eine Einladung nach Indien. Die Beziehungen zu Pakistan blieben angespannt: Pakistan erklärte, Beweise verbänden Indien mit Angriffen der Balochistan Liberation Army, und Indien wies dies als haltlos zurück. Indien verurteilte zudem pakistanische Luftangriffe auf Afghanistan.
Im Inland lieferten sich Modi und die Kongresspartei im Parlament scharfe Vorwürfe wegen des Handelsabkommens mit den USA, das der Kongress als Kapitulation bezeichnete, sowie im Vorfeld der Wahlen in Westbengalen. Oppositionsführer Rahul Gandhi brachte Jeffrey Epstein im Parlament zur Sprache, und Minister Hardeep Puri wies Fehlverhalten zurück, nachdem er eingeräumt hatte, Epstein einige Male getroffen zu haben. Der Kongress lag bei den Kommunalwahlen in Telangana vorn. Am 27. Februar sprach ein Gericht in Delhi den früheren Chief Minister Arvind Kejriwal und seinen früheren Stellvertreter Manish Sisodia im Korruptionsverfahren um die Alkoholpolitik frei und entlastete alle 23 Angeklagten. Die Enforcement Directorate beschlagnahmte ein Wohnhaus des Geschäftsmanns Anil Ambani in Mumbai. In Manipur wurde Yumnam Khemchand Singh als Chief Minister vereidigt, womit ein Jahr Präsidentschaftsherrschaft endete.
Indien empfing außerdem Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron zu einem Staatsbesuch und verkündete eine globale strategische Partnerschaft, verbunden mit Gesprächen über weitere Rafale-Kampfflugzeuge. Bei einer UN-Abstimmung für eine Waffenruhe zwischen der Ukraine und Russland enthielt sich Indien.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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