Japan im Juni 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Wirtschaft
Japans Wirtschaft war im Juni 2026 von einem KI-getriebenen Börsenboom und einem fallenden Yen geprägt. Am 1. Juni überholte die SoftBank Group Toyota als wertvollstes Unternehmen Japans, und am 12. Juni übernahm der Chiphersteller Kioxia diese Position. Der Aktienindex Nikkei erreichte Rekorde und überschritt am 18. Juni die Marke von 71.000 und am 22. Juni die von 72.000 Punkten. Er schwankte auch stark: Am 8. Juni fiel er um über 4 %, am 23. Juni verlor er 2.565 Punkte und am 26. Juni 3.005 Punkte, einer der größten Rückgänge seiner Geschichte.
Der Yen schwächte sich zu Monatsbeginn auf etwa 160 pro Dollar ab und erreichte am 30. Juni mit rund 162 ein 40-Jahres-Tief, ein Niveau wie zuletzt 1986. Finanzminister Katayama erklärte wiederholt, Japan sei jederzeit zum Handeln bereit. Am 16. Juni hob die Bank von Japan ihren Leitzins auf 1 % an, den höchsten Stand seit 1995. Der Krankenhausaufenthalt von BOJ-Gouverneur Ueda erschwerte die Kommunikation vor der Sitzung, und Vizegouverneurin Uchida sprach danach auf der Pressekonferenz. Japans Handelsbilanz rutschte im Mai ins Defizit.
Der Iran-Krieg wirkte sich auf die Energieversorgung aus. Ein Mangel an Naphtha traf die Versorgung mit Plastiktüten, Schalen und Handschuhen, und die Regierung beschloss Nachtragshaushalte für Kraftstoffsubventionen und Energiekosten, deren Höhe mit Beträgen zwischen 19 Milliarden und 230 Milliarden Dollar angegeben wurde. Japan plante, alte Atomreaktoren wieder anzufahren, und verringerte später seine Abhängigkeit vom Nahen Osten bei Naphtha. Ein am 24. und 25. Juni vorgestellter Regierungsplan sieht öffentlich-private Investitionen von rund 2,3 Billionen Dollar beziehungsweise 370 Billionen Yen in 17 Sektoren vor, und Japan kündigte ein Paket von 26 Milliarden Dollar für die inländische KI-Entwicklung an.
Chinas Ausfuhren wichtiger Mineralien nach Japan blieben niedrig, und China setzte am 29. Juni 20 japanische Unternehmen auf seine Exportverbotsliste. Japan entsandte eine Delegation nach Grönland, um die Gewinnung Seltener Erden zu prüfen, und schlug einen gemeinsamen Vorrat an kritischen Rohstoffen für die G7 vor.
Bei den Unternehmen entschuldigte sich der Honda-Chef am 26. Juni für den Verlust des Konzerns und erhielt die Unterstützung der Investoren, Starbucks prüfte den Verkauf seiner Beteiligung am Japan-Geschäft, und Nissan begann in Ägypten mit der Produktion des Magnite.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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