Japan im Januar 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Politik
Die japanische Politik war im Januar 2026 von vorgezogenen Neuwahlen geprägt. Ministerpräsidentin Sanae Takaichi, seit drei Monaten im Amt, kündigte um den 19. Januar an, das Unterhaus aufzulösen, und die Kammer wurde bis zum 23. Januar für eine Wahl am 8. Februar aufgelöst. Der Wahlkampf begann am 27. Januar, erwartet wurden mehr als 1.200 Kandidaten, und die Debatte sollte sich um Ausgaben, Steuersenkungen und Verteidigung drehen. Die regierende Liberaldemokratische Partei nominierte zwischen 37 und 42 Abgeordnete mit Verbindungen zu einem Skandal um schwarze Kassen als Kandidaten, was parteiintern Kritik auslöste. Die Konstitutionell-Demokratische Partei und Komeito einigten sich am 15. Januar auf die Gründung einer neuen Partei der Mitte, die zur größten Oppositionskraft wurde. Ebenfalls am 21. Januar verurteilte ein Gericht in Nara Tetsuya Yamagami wegen der Erschießung des früheren Ministerpräsidenten Shinzo Abe im Jahr 2022 zu lebenslanger Haft und wies die Behauptung der Verteidigung einer verminderten Schuldfähigkeit zurück.
In Osaka war am selben Tag wie die Parlamentswahl eine ungewöhnliche Doppelwahl angesetzt, deren Kosten auf 2,8 Milliarden Yen geschätzt wurden. Gouverneur Hirofumi Yoshimura kandidierte erneut und sagte, bei einer Wiederwahl werde bis zum nächsten Frühjahr ein Referendum über den "Osaka-Metropolenplan" abgehalten. Drei Kandidaten meldeten sich an, und die großen nationalen Parteien stellten keine eigenen Kandidaten auf. Die Japanische Innovationspartei (Ishin) schloss sechs Abgeordnete wegen eines Versicherungsskandals aus.
Die Außenpolitik drehte sich um Sicherheitspartnerschaften. Südkoreas Präsident Lee Jae-myung führte am 13. und 14. Januar einen Gipfel mit Takaichi in Tokio und Nara, und beide vereinbarten, die Zusammenarbeit bei der wirtschaftlichen Sicherheit auszubauen. Japan und die Philippinen unterzeichneten am 15. Januar neue Verteidigungsabkommen, und die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und Takaichi vereinbarten am 16. Januar, die Beziehungen zu einer strategischen Partnerschaft aufzuwerten.
Die Beziehungen zu China blieben angespannt. Chinas Außenministerium rief zu internationalen Anstrengungen auf, um eine Rückkehr Japans zum Militarismus zu verhindern, und ein chinesischer Gesandter bei den UN sagte, Japan sei für einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat nicht qualifiziert. Japans letzte zwei Große Pandas verließen am 27. Januar den Ueno-Zoo in Tokio in Richtung China.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
Klicken Sie im Diagramm oben auf einen Tag, um das Tagesbriefing zu lesen.