Südkorea im September 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Wirtschaft
Die südkoreanische Wirtschaft stand im September 2026 im Zeichen von Auslandsinvestitionen, dem Boom bei Chips für künstliche Intelligenz und einem schwankenden Aktienmarkt.
Seoul vertiefte die wirtschaftlichen Beziehungen zu Zentralasien. Kasachstan und Südkorea weiteten die Zusammenarbeit in Energie, Handel und Technologie aus, darunter ein Vorschlag für ein Logistik-Gemeinschaftsunternehmen, ein Austausch zur Wasserstoffenergie und eine Vereinbarung von Doosan über ein Kraftwerk in Turkestan. Usbekistan und Südkorea stützten ihre Partnerschaft auf Projekte im Wert von 12 Milliarden Dollar, und beim ersten Gipfel zwischen Südkorea und Zentralasien am 16. September standen kritische Rohstoffe und Energie im Mittelpunkt. Schwieriger verliefen die Gespräche mit den USA. Seoul erwog ein Gaskraftwerk in Texas für 22,3 Milliarden Dollar zur Stromversorgung von KI-Rechenzentren und benannte es am 22. September als erstes Projekt im Rahmen der Investitionsvereinbarung mit Washington. Eine Unterrichtung des Parlaments wurde nach einem Rückschlag in letzter Minute verschoben; gemeldet wurden Hindernisse bei der nuklearen Zusammenarbeit und der Finanzierung. Am 30. September gab Präsident Trump bekannt, Südkorea werde 200 Milliarden Dollar in den USA investieren, darunter 54 Milliarden Dollar für ein LNG-Projekt in Alaska; Seoul hatte sich zur Alaska-Pipeline zurückhaltend geäußert.
Chips und KI bestimmten die Unternehmensnachrichten. Samsung und OpenAI erklärten, an Chips der nächsten Generation zu arbeiten; Samsung eröffnete in Japan ein Forschungszentrum für KI-Chips, investierte 1 Milliarde Dollar in die von KKR unterstützte KI-Infrastrukturfirma Helix und führte eine Finanzierungsrunde über 3 Milliarden Dollar für Mistral an. SK Hynix soll mit Intel über die Fertigung von Speicherchips in den USA verhandeln.
Die Märkte schwankten stark. Die Seouler Börse verlor am 14. September über 3 Prozent, stieg am 18. September um mehr als 2 Prozent, als die Inflationssorgen nachließen, und war laut einem Bericht im dritten Quartal weltweit der schwächste Markt. Die Börse Korea verlängerte die Handelszeiten bis 20 Uhr; die erste Nachhandelssitzung verlief volatil. Südkorea verlängerte die Kraftstoffsteuersenkung bis Ende November und will den Rohölimport aus dem Nahen Osten bis 2035 auf 50 Prozent senken.
Am Arbeitsmarkt entstanden im August 184.000 Stellen, während die Jugendarbeitslosigkeit auf einen Vierjahreshöchststand stieg. Die Gewerkschaft von POSCO trat erstmals in den Streik, und die Gewerkschaft der Seouler Busse drohte wegen der Löhne mit einem Ausstand.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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