Daily brief
Europäische Staatschefs haben das von US-Präsident Donald Trump bekundete Interesse am Kauf Grönlands kritisiert. Der französische Präsident Emmanuel Macron nannte es eine Form von 'Neuimperialismus', eine britische Führungsperson bezeichnete die Herangehensweise als 'Schikane'. Der Streit ist zu einem Hauptthema vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos geworden, wo Trump bestätigte, dass Grönland besprochen wird. Ein US-Handelsbeamter deutete an, die Äußerungen des Präsidenten könnten eine Taktik sein, um den Boden für künftige Verhandlungen zu bereiten.
Grönlands Ministerpräsident hat die Bewohner aufgefordert, sich vorzubereiten, und erklärt, ein militärischer Konflikt sei angesichts der US-Übernahmedrohungen 'nicht auszuschließen'.
Die Vereinigten Arabischen Emirate und Belarus haben ein Angebot angenommen, einem von Trump vorgeschlagenen 'Friedensrat' beizutreten, während Norwegen und Großbritannien Bedenken zu der Initiative geäußert haben.
Dänemark hat damit gedroht, Land unter russischen Botschaftsgebäuden zu beschlagnahmen, wie der russische Botschafter mitteilte, der auch erklärte, Dänemark sei 'besessen von der Konfrontation mit Russland'.
Ein demokratischer Abgeordneter im US-Repräsentantenhaus hat Präsident Trump nach dessen Äußerungen zu Grönland als 'extrem geisteskrank' bezeichnet und zu seiner Amtsenthebung über den 25. Zusatzartikel gedrängt.