Daily brief
Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat öffentlich 'Nein zum Krieg' mit dem Iran erklärt und sich dabei direkt dem Druck von Präsident Donald Trump widersetzt, den er der Forderung nach blindem Gehorsam bezichtigte. Sánchez begründete die Haltung als Verteidigung europäischer Souveränität und verglich einen möglichen US-israelischen Krieg im Iran mit 'Russischem Roulette'. Das Weiße Haus erklärte, Spanien habe einer militärischen Zusammenarbeit bezüglich des Iran zugestimmt, eine Behauptung, die die spanische Regierung sofort und entschieden dementierte.
Der italienische Außenminister Antonio Tajani und Verteidigungsminister Guido Crosetto werden das Parlament nach Gesprächen mit US-Vertretern über die Iran-Krise unterrichten, wobei Tajani Besorgnis über die Eskalation durch den Iran äußerte.
Ein israelischer Minister behauptete, eine 'pro-palästinensische' Besatzung habe ein in Zypern liegendes Repatriierungsschiff absichtlich aufgehalten.
Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni erklärt, der Mattei-Plan für Afrika solle auf Kongo, Ruanda, Gabun und Sambia ausgeweitet werden.
Der Europarat hat Bedenken zu den Haftbedingungen in Griechenland geäußert, worauf Athen mit Verweis auf seine Reformpläne reagierte.