Daily brief
Europäische Staatschefs diskutieren die Iran-Krise. Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni stellt klar, dass Italien nicht im Krieg ist und keinen führen will, während Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez der lauteste europäische Kritiker von US- und israelischen Aktionen geworden ist. Beide positionieren sich gegen den Druck der Großmachtpolitik.
Spanien und die USA liefern widersprüchliche Darstellungen zu einer möglichen Militärkooperation im Iran-Konflikt, wobei Madrid eine entsprechende Behauptung des Weißen Hauses dementiert (fortlaufende Berichterstattung).
Italien gibt an, an einer Deeskalation mit dem Iran zu arbeiten. Der Außenminister betont, der Dialog sei offen, der Verteidigungsminister behauptet, Teherans Ziel sei es, Chaos zu schaffen.
Zypern führt hochrangige Sicherheitsgespräche mit Großbritannien und erhält diplomatische Unterstützung der EU vor dem Hintergrund regionaler Spannungen und anhaltender Streitigkeiten mit der Türkei.
Der frühere US-Präsident Donald Trump bezeichnete Spanien als 'Verlierer' und warnte, die USA würden kein 'Teamplayer' sein, angesichts der diplomatischen Verstimmung.