Daily brief
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni übte seltene Kritik an US-Präsident Donald Trump, nachdem Trump Papst Leo angegriffen hatte. Der Papst wies die Kritik angesichts wachsender Spannungen zwischen dem Vatikan und den USA wegen des Iran-Krieges zurück. Auch der italienische Spitzendiplomat Antonio Tajani würdigte das Engagement des Papstes für den Frieden im Sudan.
Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez forderte China bei seinem vierten Besuch im Land auf, mehr zur Beendigung der Kriege im Iran und in der Ukraine zu tun. Analysten sehen darin einen strategischen Wandel hin zu einem autonomeren Europa.
Israel bestellte den italienischen Botschafter wegen Äußerungen von Außenminister Antonio Tajani ein und rügte auch Spaniens Spitzendiplomaten wegen der Sprengung einer Netanyahu-Attrappe.
Spanien eröffnete seine Botschaft in Teheran mit dem Bekenntnis, den Frieden zu unterstützen. Irans Vizepräsident würdigte dies als humanitäre Haltung gegen die US-israelische Aggression.
UN-Generalsekretär António Guterres rief zu fortgesetzten Gesprächen und einem Ende der Waffenstillstandsverletzungen im Iran-Krieg auf.