Daily brief
Peter Magyar gewann die ungarische Parlamentswahl mit großer Mehrheit, beendete damit Viktor Orbáns 16-jährige Herrschaft und sicherte seiner Partei eine verfassungsgebende Mehrheit. In Budapest brachen entlang der Donau Feierlichkeiten aus, und viele Schlagzeilen bezeichneten das Ergebnis als Schock und als Ungarns 'Rückkehr nach Europa'. Internationale Beobachter äußerten sich zufrieden über den Wahlprozess, während europäische Führungspersönlichkeiten den Regierungswechsel begrüßten. Magyar versprach eine Zusammenarbeit mit der EU und Reformen und signalisierte mit einer Rückkehr zum IStGH eine Wende in der Israel-Politik.
Die Ukraine hob ihre Reisewarnung für Ungarn nach Maggars Wahlsieg auf.
Südkorea und Polen vereinbarten, ihre Beziehungen zu einer umfassenden strategischen Partnerschaft auszubauen, wobei Tusk Seoul als wichtigen Verbündeten nach den USA bezeichnete.
Die Slowakei unter Fico zeigte sich bereit zur Zusammenarbeit mit dem neuen ungarischen Ministerpräsidenten.
Der Kreml erklärte, er werde dem designierten ungarischen Ministerpräsidenten nicht gratulieren, hoffe aber auf pragmatische Beziehungen unter dem neuen Regierungschef.