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Die Visegrád-Gruppe wird von Ungarns Viktor Orbán dominiert, der EU-Finanzhilfen für die Ukraine aktiv blockiert und die Energiekontakte zu Russland vertieft, während er sich innenpolitisch auf Wahlen vorbereitet und international auf Kritik von EU-Führungspersönlichkeiten und Wolodymyr Selenskyj stößt.
März 2026
Woche vom 30. März, im Vergleich zum 12-Wochen-Durchschnitt
Top-Quellen über Visegrad-Gruppe
Die Wirtschaftspolitik ist Ungarns politischer Konfrontation mit der EU über die Ukraine untergeordnet. Viktor Orbán blockierte das 90-Milliarden-Euro-Darlehenspaket der EU für die Ukraine, und Ungarn stellte die Gaslieferungen an die Ukraine aufgrund einer Pipeline-Streitigkeit ein. Polens Präsident Nawrocki legte auch ein Veto gegen ein Gesetz ein, das 44 Milliarden Euro an EU-Verteidigungskrediten freigeben sollte.
Die Politik wird von Ungarns Viktor Orbán bestimmt, der eine Blockade der EU-Hilfe für die Ukraine anführt, was intensiven Druck von EU-Führungspersönlichkeiten ausgelöst hat. Orbán festigt ein rechtsextremes Bündnis, erhielt eine öffentliche Unterstützungserklärung von Trump vor den ungarischen Wahlen und stellt seinen Widerstand als Verteidigung der europäischen Souveränität gegen pro-ukrainische Eliten dar.
Die Sicherheitslage ist von bilateralen Spannungen zwischen Ungarn und der Ukraine geprägt, die andere regionale Bedenken überschatten. Ungarns Orbán ordnete eine Untersuchung zur mutmaßlichen ukrainischen Abhörung des Telefons eines Top-Diplomaten an, während Polen eine separate Menschenhandelsuntersuchung durchführte und einen Cyberangriff auf ein Atomzentrum vereitelte.
Die Gesellschaft ist durch die Mobilisierung vor den Wahlen in Ungarn polarisiert, was die dominante Spannung in der Gruppe darstellt. In Budapest fanden massive rivalisierende Kundgebungen statt, wobei Orbáns 'Friedensmarsch' versprach, Ungarn als 'Insel der Sicherheit und Ruhe' zu bewahren, während eine separate Massenkundgebung in Prag Andrej Babiš wegen Demokratiebedenken ins Visier nahm.