Daily brief
Der Iran hat angekündigt, für Öltanker, die die Straße von Hormus passieren, Gebühren zu erheben, mit einer Abgabe von etwa einem US-Dollar pro Barrel Öl. Der Schritt könnte dem Iran jährlich bis zu 90 Milliarden Dollar einbringen und hat zu steigenden globalen Ölpreisen beigetragen. Die internationalen Reaktionen sind gespalten: Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni erklärte, Italien arbeite an der Wiederherstellung der Navigationsfreiheit, Präsident Donald Trump nannte die Gebühr eine 'wunderbare Sache', die globale Regeln ändern könnte, während die Europäische Union die Idee verurteilte und uneingeschränkte Durchfahrt forderte. Trump warnte den Iran zudem separat vor der Einführung solcher Gebühren, und die Internationale Seeschifffahrtsorganisation erklärte, die Abgaben würden einen gefährlichen Präzedenzfall schaffen.
Der iranische Atomchef erklärte, das Land werde keine Einschränkungen seines Urananreicherungsprogramms akzeptieren, und bezeichnete die jüngsten Aktionen der USA und Israels als wirkungslos.
Der IWF-Chef warnte, dass ein Krieg mit dem Iran das globale Wirtschaftswachstum verlangsamen, die Inflation und die Zinsen in die Höhe treiben und der Weltwirtschaft dauerhaften Schaden zufügen könnte.
Präsident Donald Trump erwägt Berichten zufolge Strafmaßnahmen gegen bestimmte NATO-Staaten wegen mangelnder Unterstützung für den Iran-Krieg.
Die Ölpreise stiegen aufgrund wachsender Bedenken über einen 'fragilen' US-iranischen Waffenstillstand, während Israel nach dem Waffenstillstand sein zweites Offshore-Gasfeld wieder in Betrieb nahm.