Daily brief
Iran und die USA beendeten eine zweite Runde indirekter Atomgespräche in Genf, wobei von Fortschritten bei Leitprinzipien, aber keinem endgültigen Abkommen berichtet wurde. Iranische Beamte sprachen von einem 'Fenster der Gelegenheit', während die US-Seite verbleibende diplomatische Lücken feststellte. Die Verhandlungen fanden vor dem Hintergrund scharfer Rhetorik statt, einschließlich einer Warnung von Präsident Trump und einer Äußerung des iranischen Obersten Führers.
US-Senator J.D. Vance erklärte, dass die Gespräche mit Iran zwar Fortschritte zeigten, Teheran aber bestimmte 'rote Linien' aus der Trump-Ära nicht akzeptieren wolle, womit militärische Gewalt eine mögliche Alternative bleibe.
Unabhängig davon fanden in Genf Verhandlungen von US-Gesandten zum Krieg in der Ukraine statt.
Italiens Außenminister Antonio Tajani bestellte den iranischen Botschafter ein, nachdem auf einer Veranstaltung in Teheran ein Foto von Präsident Sergio Mattarella zerrissen worden war (fortlaufende Berichterstattung).