Daily brief
Präsident Donald Trump hat Iran öffentlich eine Frist von 10 bis 15 Tagen gesetzt, um einem neuen Atomabkommen zuzustimmen, und gewarnt, dass 'schlimme Dinge passieren' werden, wenn keine sinnvolle Einigung erzielt wird. Als Reaktion haben Beamte in Teheran Vergeltung gegen US-Stützpunkte angedroht, während ein zweiter US-Flugzeugträger die Region ansteuert. Die Lage unterstreicht die eskalierende Druckkampagne rund um die Atomverhandlungen.
Russlands Außenminister Sergej Lawrow warnte, ein US-Angriff auf Iran wäre 'mit dem Feuer spielen', während Russland alle Parteien im Nahen Osten angesichts des US-Militäraufbaus zur Zurückhaltung aufrief.
Die britische Regierung erklärte, sie habe den USA keine Erlaubnis erteilt, ihre RAF-Stützpunkte, einschließlich Diego Garcia, für mögliche Angriffe auf Iran zu nutzen, nachdem Trump ein britisches Leasingabkommen für die Basis kritisiert hatte.
Ein britisches Paar ist in Iran zu langen Haftstrafen verurteilt worden, wobei die britische Regierung das 'entsetzliche' 10-jährige Urteil verurteilte.
Der Leiter der Internationalen Atomenergiebehörde warnte, dass die Gespräche zwischen Iran und den USA 'nicht mehr viel Zeit' hätten, da die Spannungen Befürchtungen eines militärischen Konflikts schüren.