Daily brief
Präsident Trump erklärte in seiner Rede zur Lage der Nation, er bevorzuge Diplomatie mit dem Iran, behalte sich aber militärische Optionen vor, was den US-Kurs unklar lässt. Irans Top-Diplomat Abbas Araghchi erwiderte, Teheran sei auf friedliche wie militärische Szenarien vorbereitet. Die gemischten Signale kommen vor einer neuen Runde von Atomgesprächen.
Der Iran und die USA wollen eine dritte Runde von Atomverhandlungen in Genf führen, wobei iranische Beamte eine 'gute Aussicht' für die für den 26. Februar geplanten Gespräche äußern.
Der Iran wies US-Vorwürfe als 'große Lügen' bezüglich seines Atom- und Raketenprogramms sowie der Opferzahl jüngerer Unruhen zurück, kurz vor den Genfer Gesprächen.
Die USA streben Berichten zufolge ein 'unbefristet' bindendes Atomabkommen mit dem Iran ohne Auslaufklauseln an, eine zentrale Forderung vor den Genfer Verhandlungen.
Der Iran verhaftete den Teheraner Büroleiter eines japanischen Senders, ein Schritt, der im Kontext der angespannten diplomatischen Lage gemeldet wurde.