Daily brief
Berichten zufolge könnte die Zahl der Todesopfer bei der Niederschlagung von Protesten im Iran deutlich höher sein als bisher angenommen, wobei eine Schätzung von über 30.000 und eine US-Menschenrechtsgruppe von über 6.000 bestätigten Toten ausgehen. Der UN-Sonderbeauftragte warf dem US-Präsidenten vor, die Unruhen durch Aufrufe zur Besetzung von Institutionen und zur Gewalt anzuheizen. Unterdessen erklärte ein bahrainischer Geistlicher, Millionen seien bereit, ihr Leben für Irans Führung zu opfern.
In Libanon fanden Solidaritätskundgebungen mit den Protestierenden im Iran statt.
Berichten zufolge wurden Mitglieder der jüdischen Gemeinschaft im Iran unter dem Vorwand der Beteiligung an den Protesten festgenommen.
KI-generierte Bilder werden Berichten zufolge genutzt, um das Ausmaß der Gewalt gegen Protestierende im Iran zu leugnen.