Israel im Februar 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Gesellschaft
Im Februar 2026 stand Israels Politik gegenüber den Palästinensern besonders im Blick internationaler Gremien. Ein UN-Bericht warf Israel am 26. Februar vor, im Westjordanland und im Gazastreifen eine 'dauerhafte demografische Veränderung' anzustreben und in Gaza Wasser als Kriegswaffe einzusetzen. Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte warnte, die zunehmende israelische Kontrolle über palästinensisches Land verletze das Recht auf Selbstbestimmung, und UN-Generalsekretär António Guterres verurteilte den Beschluss, in Teilen des Westjordanlands die Landregistrierung wieder aufzunehmen. Vor Ort berichteten Medien von Siedlerangriffen auf Dörfer, der Zerstörung von mehr als 15 Häusern und der Brandstiftung an einer Moschee während des Ramadan. Israel untersagte dem Imam der Al-Aksa-Moschee den Zutritt zum Gelände, begrenzte die Zahl der Freitagsbeter dort im Ramadan auf 10.000 und stufte fünf palästinensische Nachrichtenmedien als 'terroristisch' ein.
Im Gazastreifen wies Israel Ärzte ohne Grenzen an, das Gebiet bis Ende Februar zu verlassen, und am 27. Februar setzte Israels oberstes Gericht ein angedrohtes Verbot für Hilfsorganisationen aus. World Central Kitchen stellte wegen israelischer Beschränkungen die Essensausgabe ein, und das Einreiseverbot für ausländische Journalisten in den Gazastreifen blieb bestehen. Das Committee to Protect Journalists meldete für 2025 weltweit einen Rekord von 129 getöteten Journalisten, die meisten davon durch Israel; das israelische Militär weist diese Feststellung zurück.
In Israel selbst störten Proteste ultraorthodoxer Juden gegen die Wehrpflicht Rekrutierungszentren und blockierten den Zugang nach Jerusalem. Präsident Isaac Herzog nannte die Gewaltkriminalität in der arabischen Bevölkerung einen 'nationalen Notstand', und Tausende demonstrierten gegen die Regierung wegen der Versäumnisse rund um den 7. Oktober und wegen der Kriminalität. Ein Masernausbruch in Jerusalem forderte sein 14. Todesopfer.
Im Ausland gab es propalästinensische Kundgebungen in Paris und in Sydney, wo Proteste während Herzogs Besuch gewalttätig wurden. Hafenarbeiter in Europa streikten wegen Waffenlieferungen an Israel, und Scotiabank verkaufte ihren Anteil an Elbit Systems. Arabische und muslimische Staaten verurteilten Äußerungen des US-Botschafters Mike Huckabee zu Israels 'biblischen Rechten' an der Region. Am 28. Februar waren die Berichte über den Zustand des iranischen Obersten Führers Ali Chamenei nach den Angriffen auf den Iran widersprüchlich.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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