Daily brief
US-Präsident Donald Trump drohte damit, den Iran anzugreifen, falls dieser die Hisbollah im Libanon weiterhin unterstütze, während eine Sondersitzung in den Schweizer Gesprächen die Eskalation im Libanon erörtern soll. Die Warnung erfolgt im Rahmen der laufenden US-iranischen Verhandlungen in der Schweiz, wo die Spannungen im Libanon ein zentrales Thema sind, und Berichten zufolge wollen beide Seiten zunächst die Lage im Libanon besprechen. Experten zufolge streben beide Seiten nach einem Waffenstillstandsabkommen und setzen gleichzeitig Druckmittel ein.
Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim erklärte, die Straße von Hormus werde nicht wieder geöffnet, bis ein Waffenstillstand im Libanon Bestand habe und Ölausnahmegenehmigungen erteilt würden.
Israels Finanzminister Bezalel Smotrich sagte, Israel werde im Libanon bleiben, auch angesichts des amerikanischen Drucks.
Nordisraelis äußerten die Befürchtung, dass Trumps Waffenstillstand im Libanon sie in einer 'lebenden Hölle' gefangen halten würde, während die IDF israelische Führungskräfte Berichten zufolge aufforderte, die Gespräche mit Beirut zu intensivieren, um eine Einigung zu erzielen.
Der ägyptische Präsident El-Sisi traf sich vor einem Treffen der Arabischen Liga auf Ministerebene in Amman mit Nabil Fahmy und Aboul Gheit.