Levante im August 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Politik
Im Levante-Raum bestimmte im August 2026 die Aufarbeitung der Assad-Zeit in Syrien die politischen Entwicklungen. Am 11. August verurteilte ein Gericht in Damaskus den früheren Präsidenten Baschar al-Assad in Abwesenheit zum Tod, zusammen mit acht weiteren Personen aus seinem Umfeld, wegen Tötungen und Folter während des Bürgerkriegs; sein Aufenthaltsort ist unbekannt. Ein Cousin, Wassim al-Assad, erhielt am 18. August ein Todesurteil, der Großmufti der Assad-Zeit erhielt am 24. August lebenslange Haft. Der Libanon übergab einen General aus der Assad-Zeit wegen Kriegsverbrechen an Damaskus, die erste solche Überstellung seit Assads Sturz.
Syriens Stellung im Ausland veränderte sich. Am 9. August einigten sich Syrien und Russland nach 18 Monaten Verhandlungen über die Zukunft der Stützpunkte Tartus und Hmeimim: Die militärische Nutzung endet, zivile Anlagen gehen an Syrien. Am 25. August strichen die USA Syrien nach 47 Jahren von ihrer Liste der staatlichen Unterstützer des Terrorismus und räumte damit ein großes Hindernis für Investitionen aus dem Weg; Saudi-Arabien begrüßte den Schritt. Am selben Tag gaben die kurdisch geführten Demokratischen Kräfte Syriens ihre Auflösung und die Eingliederung in die syrische Armee bekannt. Präsident Ahmed al-Scharaa ernannte später den Kommandeur der Gruppe, Mazlum Abdi, zu seinem Berater.
Zwischen Israel, der Türkei und Syrien herrschten Spannungen. Israel griff am 18. August den Luftwaffenstützpunkt Abu al-Duhur in der Provinz Idlib an, was international verurteilt wurde; der US-Gesandte für Syrien nannte den Angriff eine unnötige Eskalation. Die Türkei wies israelische Angaben zurück, ihre Truppen seien auf dem Stützpunkt gewesen. Die Türkei erließ einen neuen Haftbefehl gegen Ministerpräsident Netanjahu, der erklärte, Israel werde Aggression in Syrien nicht dulden. Am 23. August sagte Syriens Außenminister, die Sicherheitsgespräche mit Israel sollten bald wieder aufgenommen werden, nachdem er in Jordanien den Chef des Mossad getroffen hatte.
Im Libanon endete am 6. August in Rom die siebte Gesprächsrunde mit Israel, und beide Seiten einigten sich auf eine Auswahlliste von Ländern zur Überprüfung der Entwaffnung der Hisbollah; die USA und Israel erklärten später, es gebe keine Vereinbarung über ausländische Truppen. Israelische Angriffe töteten am 15. August 11 Menschen. Am 20. August stuften die USA die Hisbollah erneut als Terrorgruppe unter iranischer Kontrolle ein, und die Hisbollah lehnte am 28. August ein Abkommen mit Israel ab. Die Gespräche sollen im September weitergehen.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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