Loading...
Der Maghreb ist durch eine deutliche Kluft zwischen Libyens beschleunigter, energiegetriebener Wiederannäherung an ausländische Mächte und den anhaltenden internen Sicherheitskrisen seiner Nachbarn geprägt. Während Libyen große westliche Energieabkommen und türkische Kooperation sichert, kämpfen Algerien, Tunesien und Marokko mit schweren Wetterextremen und zugrundeliegenden politischen Spannungen.
Januar 2026
Woche vom 26. Jan., im Vergleich zum 12-Wochen-Durchschnitt
Keine Abweichungen diese Woche.Alle Wochen dieses Monats sind ruhig.
Libyens Energiesektor treibt einen großen Investitionsschub an und sichert langfristiges westliches Kapital. Das Land unterzeichnete einen 25-Jahres-Vertrag und ein 20-Milliarden-Dollar-Energieabkommen mit TotalEnergies und ConocoPhillips und sicherte sich gleichzeitig ein Netzmodernisierungsabkommen mit der griechischen IPTO. Algerien verfolgt mit einem Fahrplan für 2026 landwirtschaftliche Selbstversorgung, und China startete einen Satelliten für das Land.
Die regionale Diplomatie ist aktiv, wobei Ägypten und Marokko ihre Kommunikation zur Unterstützung der Stabilität intensivieren. Marokko nahm eine US-Einladung zur Teilnahme an einer Gaza-Friedensinitiative an und erkundete eine neue Wirtschaftspartnerschaft mit dem Senegal. Innenpolitisch verlängerte Tunesien den landesweiten Ausnahmezustand bis Ende 2026.
Die Sicherheitsherausforderungen sind fragmentiert und national begrenzt. Libyen steht vor internen Krisen mit der Entdeckung eines weiteren Massengrabs und der Befreiung von über 200 Migranten aus einem Geheimgefängnis, während ein vorläufiger Bericht besagt, dass das Flugzeug eines Top-Generals vor einem Absturz in Ankara intakt war. Mauretanien verlor den Kontakt zu einem Militärboot mit sieben Soldaten.
Schlechtes Wetter und Überschwemmungen dominieren die gesellschaftlichen Störungen und schaffen eine Krisenreaktionsphase in mehreren Ländern. Marokko steht vor Überschwemmungsverwüstungen und setzt Schutzmaßnahmen fort, nachdem die längste Dürre beendet wurde, während Algerien Schulen wegen eines starken Sturms schloss und ein historisches Dorf in Tunesien durch Rekordregenfälle bedroht ist.