Palästina im Februar 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Gesellschaft
Das gesellschaftliche Leben in Palästina war im Februar 2026 von der humanitären Lage im Gazastreifen und vom Friedensrat (Board of Peace) geprägt, den US-Präsident Donald Trump ins Leben gerufen hat. Am 19. Februar erklärte Trump, dessen Mitglieder hätten Milliarden Dollar für den Wiederaufbau zugesagt, wobei die genannten Beträge zwischen 7 und 10 Milliarden Dollar lagen. Der Rat erklärte, Gaza stehe im Mittelpunkt seiner Arbeit, ließ die Palästinenser aber außerhalb seines Rahmens. Vor Ort bezeichneten die UN die humanitäre Lage trotz der Waffenruhe als katastrophal, meldeten anhaltenden Wassermangel und erklärten, Israel setze Wasser als Kriegswaffe ein. Seit Beginn der Waffenruhe waren mehr als 65.000 Hilfslastwagen in den Gazastreifen gelangt. Der Palästinensische Rote Halbmond erklärte, Israel habe die Koordination für Patientenevakuierungen aufgekündigt, und World Central Kitchen stellte die Essensverteilung wegen israelischer Beschränkungen ein.
Hilfsorganisationen standen im Mittelpunkt mehrerer Auseinandersetzungen. Am 1. Februar erklärte Ärzte ohne Grenzen, die Organisation werde den Gazastreifen bis Monatsende verlassen, nachdem sie es abgelehnt hatte, Israel Listen ihrer palästinensischen Mitarbeiter zu übergeben. Am 14. Februar setzte sie den größten Teil ihrer Arbeit im Nasser-Krankenhaus aus und verwies auf bewaffnete Männer und mutmaßliche Waffentransporte, was die Klinikleitung zurückwies. Am 27. Februar setzte Israels Oberstes Gericht eine Regierungsentscheidung aus, die 37 Hilfsorganisationen, darunter Ärzte ohne Grenzen, die Tätigkeit im Gazastreifen und im Westjordanland untersagt hätte.
Im Westjordanland berichteten Meldungen von Siedlerangriffen, darunter die Räumung eines Beduinendorfes und Brandanschläge auf Moscheen. Siedler erklärten eine neue Siedlung in Hebron. Finanzminister Bezalel Smotrich sagte, die nächste israelische Regierung solle die Abwanderung von Palästinensern fördern, und ein UN-Bericht warnte, israelisches Vorgehen könne ethnischen Säuberungen gleichkommen. Israel stufte fünf palästinensische Nachrichtenangebote als terroristisch ein und beschränkte den Zugang zur Al-Aqsa-Moschee; während des Ramadan wurden 10.000 Gläubige aus dem Westjordanland zugelassen.
Die Berliner Filmfestspiele wurden zu einem Forum für Gaza. Die Autorin Arundhati Roy sagte am 13. Februar ihre Teilnahme ab, nachdem die Jury eine Stellungnahme abgelehnt hatte, und Dutzende Filmschaffende unterzeichneten einen offenen Brief, der das Schweigen des Festivals kritisierte. Nach den Äußerungen der Festivalleiterin bei der Eröffnungsfeier verließ der israelische Botschafter den Saal.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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