Daily brief
Die Europäische Union erwägt Vergeltungszölle in Höhe von bis zu 93 Milliarden Euro, nachdem US-Präsident Donald Trump mit neuen Abgaben auf Grönland gedroht hat. EU-Botschafter hielten eine Dringlichkeitssitzung ab, wobei Führungskräfte die Drohung als eine Form von 'Erpressung' bezeichneten, die eine 'gefährliche Abwärtsspirale' in den Handelsbeziehungen riskiere. Der Block bereitet sich zudem darauf vor, die Genehmigung eines separaten Handelsabkommens mit den USA auszusetzen.
Die EU und der südamerikanische Mercosur-Block haben ein bedeutendes Freihandelsabkommen unterzeichnet, das über 25 Jahre verhandelt wurde.
Frankreich fordert Berichten zufolge die EU auf, ihr neues Anti-Zwangs-Instrument, die schärfste Handelswaffe, als Reaktion auf die US-Zolldrohungen zu aktivieren.
US-Pharmahersteller drohen damit, Produkte vom europäischen Markt zurückzuhalten, aufgrund von Unstimmigkeiten über die Preisgestaltung.