Daily brief
Die Europäische Union plant als Reaktion auf die Drohung von US-Präsident Donald Trump mit 100% Zöllen im Zusammenhang mit Grönland, Gegenmaßnahmen im Wert von rund 93 Milliarden Euro zu verhängen. EU-Beamte sprechen von der Vorbereitung einer bedeutenden Handelsreaktion, die in einigen Berichten als 'Handelsbazooka' bezeichnet wird, und rufen gleichzeitig öffentlich zur Deeskalation auf. Das Weiße Haus hat zu Besonnenheit im Streit aufgerufen.
Die EU und der südamerikanische Mercosur-Staatenbund haben ein Freihandelsabkommen unterzeichnet, trotz heftigen Widerstands von Landwirten, die einen massiven Zustrom landwirtschaftlicher Produkte in den Wirtschaftsraum befürchten.
Ein EU-Beamter erklärte, dass Vergeltungszölle auf US-Waren bereits am 7. Februar in Kraft treten könnten.
Ein zentrales EU-Verkehrsnetz wird seine Fertigstellungsziele für 2030 voraussichtlich verfehlen, wie ein Bericht des Europäischen Rechnungshofs feststellt.
Die Verhandlungen für ein Freihandelsabkommen zwischen Indien und der EU stehen kurz vor dem Abschluss, das von einigen als 'Mutter aller Handelsabkommen' bezeichnet wird.