Daily brief
Die Europäische Union und Australien haben nach achtjährigen Verhandlungen ein bedeutendes Freihandelsabkommen unterzeichnet. Das Abkommen beseitigt Zölle für 99 % der gehandelten Waren und schafft einen neuen Rahmen für Handels- und Verteidigungszusammenarbeit. Der Pakt wurde in einer Phase globaler wirtschaftlicher Unsicherheit abgeschlossen und gilt als wichtiger strategischer Schritt.
Die EU verzögert einen Vorschlag zum Verbot russischer Ölimporte mit Verweis auf den anhaltenden Krieg im Iran, daraus resultierende Preissprünge und einen Streit um die Druzhba-Pipeline.
Die USA drohen Berichten zufolge damit, der EU den günstigen Zugang zu ihren Gaslieferungen zu entziehen, sollte der Block ein separates Handelsabkommen mit Washington nicht ratifizieren.
QatarEnergy hat Berichten zufolge für einige seiner langfristigen Flüssiggas-Lieferverträge mit EU- und asiatischen Ländern höhere Gewalt erklärt.
Ein deutscher Plan zur Entwicklung eines nationalen Militärsatellitensystems schürt Bedenken über eine weitere Zersplitterung der Verteidigungsfähigkeiten innerhalb der Europäischen Union.