Daily brief
Die Europäische Union hat die Sanktionen gegen Russland um weitere zwölf Monate verlängert, was die erste derartige Verlängerung für ein ganzes Jahr darstellt. Die EU-Staats- und Regierungschefs debattierten zudem über das Zwei-Billionen-Euro-Budget des Blocks, wobei Bundeskanzler Friedrich Merz Kürzungen des von ihm als 'zu hoch' bezeichneten Budgets forderte. Die EU-Kommission genehmigte den überarbeiteten Zehn-Milliarden-Euro-Aufbauplan Ungarns, während Ministerpräsident Viktor Orbán an seinem ersten EU-Gipfel seit der Genehmigung teilnahm.
Die EU bereitet laut einem Handelsblatt-Bericht Zölle auf chinesische Plug-in-Hybride vor, während die Staats- und Regierungschefs angesichts eines Anstiegs chinesischer Exporte stärkere Handelsverteidigungen unterstützen.
Chinesische Experten erklärten, Zusammenarbeit sei nachhaltiger als Protektionismus, nachdem die EU Berichten zufolge eine Handelskonfrontation mit China verschoben hat.
Die EU führte die Kündigung mit einem Klick für Online-Einkäufe ein und schlug ein Diversifizierungsgesetz vor, um die Risikominderung gegenüber China voranzutreiben.
Belgien importiert trotz des EU-Sanktionsvorstoßes mehr russisches Gas als vor dem Ukraine-Krieg, berichtete Novinite.com.