Daily brief
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte, die Einheit der EU habe dazu beigetragen, das von Präsident Donald Trump bekundete Interesse an einem Kauf Grönlands zu entschärfen, wobei grönländische Politiker die Unterstützung des Blocks würdigten. Die Episode wird als Moment beschrieben, in dem Europa standhaft blieb und die EU eine Lektion im Umgang mit einem sich wandelnden US-Kurs lernte.
Die EU hat ernste Zweifel an einem vorgeschlagenen US-'Friedensrat' geäußert, wobei interne Dokumente Bedenken hinsichtlich einer Machtkonzentration nennen und europäische Beamte Gleichgültigkeit oder Skepsis zeigen.
Die EVP-Fraktion im Europäischen Parlament hat die ungarische Oppositionspartei Tisza dafür bestraft, dass sie die Kandidatur von Ursula von der Leyen für das Amt der Kommissionspräsidentin nicht unterstützt hat.
EU-Spitzen fordern nach der Grönland-Krise mehr Respekt von der US-Administration, wobei die estnische Ministerpräsidentin Kaja Kallas erklärt, die transatlantischen Beziehungen hätten einen 'harten Schlag' erlitten.
CDU-Chef Friedrich Merz reist zu einem Gipfel mit Ministerpräsidentin Giorgia Meloni nach Italien, ein Treffen, das einige Beobachter als potenzielles neues Machtduo innerhalb der EU bezeichnen.