Daily brief
Europäische Führungskräfte diskutieren strategische Autonomie und Beziehungen zu globalen Mächten. Bundeskanzler Olaf Scholz forderte, Europa müsse 'unabhängiger' werden, während der ehemalige italienische Ministerpräsident Mario Draghi eine stärkere EU-Föderation verlangte, um nicht von den USA und China 'herausgepickt' zu werden. Portugals Premierminister António Costa erklärte zudem, eine gemeinsame EU-Verteidigung sei entscheidend für die Erhaltung der transatlantischen Beziehungen.
Das iranische Außenministerium bestellte die Botschafter mehrerer EU-Mitgliedstaaten wegen einer Europaparlaments-Resolution ein, die es als 'anti-Teheran' bezeichnete. Teheran erklärte, die EU-Einstufung der Revolutionsgarden stehe im Einklang mit 'belästigenden Aktionen' der USA und Israels (laufende Berichterstattung).
Die EU begrüßte die Wiedereröffnung des Grenzübergangs Rafah in den Gazastreifen und kündigte eine Mission zur Überwachung des Betriebs an.
Laut einem Bericht hat sich die Ukraine mit europäischen und US-Partnern auf einen mehrstufigen Plan zur Durchsetzung eines möglichen künftigen Waffenstillstands geeinigt, wobei Europa und die USA eine militärische Reaktion vereinbarten, sollte Russland einen solchen Bruch begehen.
Ungarn beschuldigte 'Europa', internationale Gespräche in Abu Dhabi sabotieren zu wollen.